22. – 25. Juni 2026
Die meisten Menschen machen gerne Ferien, fahren in die Berge oder ans Meer. Sie möchten sich erholen, schöne Landschaften entdecken und neue Erfahrungen sammeln. Doch irgendwann ist das aus verschiedenen Gründen nicht mehr so einfach oder man möchte nicht mehr längere Zeit von zu Hause weg sein. Deshalb entstand die Idee, in unserer Pfarrei erstmals «Ferien ohne Koffer» anzubieten.
Organisiert und durchgeführt wurde das Projekt von Katrin Schulze, Hella Grunwald und Christa Fräulin. Wertvolle Unterstützung erhielten wir von Karin Wutholen, die im L’Esprit jeden Tag bestens für unser leibliches Wohl sorgte. Vier Tage lang, vom 22. bis 25. Juni, erlebten die Teilnehmenden abwechslungsreiche Ferientage und konnten abends dennoch wieder zu Hause sein. Eine Gruppe von 16 Personen war an allen vier Tagen dabei, andere stiessen zu einzelnen Ausflügen dazu.
Der Auftakt fand im Pfarreizentrum statt. Beim spielerischen Kennenlernen, gemeinsamen Singen mit Joachim Krause sowie einem stimmungsvollen Nachmittag mit Texten und Gedichten von Christian Morgenstern, vorgetragen von Marion Lieberherr und begleitet von Joachim Pfeffinger auf verschiedenen Konzertflöten, verging die Zeit wie im Flug. Natürlich durfte auch eine Stärkung mit Kaffee, Tee, kleinen Croissants und Süssem nicht fehlen. Auf die Hitzewelle waren wir bestens mit genügend Wasser und kühlenden Tüchern für alle vorbereitet.
Am Dienstag ging es mit Sägesser Carreisen ins Elsass. Erster Halt war die Domaine Specht in Mittelwihr. Nach interessanten Einblicken in die Weinherstellung genossen wir eine gemütliche Degustation mit Gugelhupf in angenehm kühlen Räumen. Anschliessend führte uns der Ausflug zum Mittagessen nach Colmar ins Restaurant «Pfeffel», bevor wir die Altstadt mit dem Petit Train erkundeten. Ein kurzer Gewitterschauer brachte am Nachmittag zwar kaum Abkühlung, der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.
Den Mittwoch verbrachten wir wieder in Basel. Nach dem Gottesdienst in der Heiliggeistkirche spazierten wir ins Zwinglihaus, wo uns nach Kaffee und Gipfeli ein spannender Vortrag von Beatrice Isler (NQV Gundeldingen) über die historische Entwicklung des Quartiers erwartete. Viola Stalder sorgte mit einem unterhaltsamen Quiz für gute Stimmung. Nach dem gemeinsamen Mittagstisch der Genossenschaft und der Pfarrei Heiliggeist fuhren wir mit dem Tram zur Schifflände. Dort genossen wir ab 15.00 Uhr eine gemütliche Rundfahrt mit dem angenehm klimatisierten «Rhystärn». Den Abschluss bildete eine kurzweilige Sommergeschichte, die uns Katrin Schulze unter den schattigen Bäumen im Hof der Heiliggeistkirche vorlas.
An unserem letzten Tag unternahmen wir eine Carfahrt in den Schwarzwald. Mit Marc-André Wemmer feierten wir einen Gottesdienst in der Dorfkirche Bernau und hatten anschliessend ein besonders feines Mittagessen im Restaurant Rössle. Am Nachmittag besichtigten wir den Dom in St. Blasien und erfuhren bei einer Führung viel Interessantes und Aufschlussreiches. Im Café Rosalie vor Ort wurden wir dann noch mit verschiedenen süssen Köstlichkeiten und Getränken verwöhnt und traten zufrieden die Heimreise an.
Als krönenden Abschluss gab es im Hof der Heiliggeistkirche noch einen Apéro mit Zeit für Gespräche und den Austausch über unsere Erlebnisse. Von den Teilnehmenden hörten wir viele positive Rückmeldungen und immer wieder den Wunsch, dass es auch im nächsten Jahr wieder ein solches Angebot geben wird. Auch wir vom Organisationsteam hatten viel Freude und sind dankbar, dass unsere «Ferien ohne Koffer» so gut angekommen sind.



