11. April 2026
Am Ende einer erlebnisreichen Kommunionsvorbereitung, eine Woche vor dem grossen «Finale», starteten wir am Samstag, 11. April, an einem wunderbar sonnigen Morgen an der Neuen Welt. Über dreissig Pilger zogen nach dem Pilgersegen los, durch die Grün 80, an den verschiedenen Gewässern der Anlage entlang.
Wir lauschten dem Wasser in seinen verschiedenen Gefällen sowie Berichten, in denen Jesus das Wasser bei einem Sturm beruhigt oder entzweitete Freunde eine Brücke bauen, die sie wieder vereint. Passend zu den gehörten Geschichten hatten wir dann gemeinsam oder in Gruppen einige Aufgaben zu meistern. Beim Fallschirmspiel zeigten wir unsere Stärke als Gruppe, beim Versuch, aus gefundenen Steinen eine Brücke zu bauen, zeigte sich gute Zusammenarbeit.
Bei der Mittagspause am Ufer der Birs, neben blühenden Wiesen, fanden die Familien Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr übereinander zu erfahren. Müde Füsse konnten dann bei einer weiteren Pause in der, wirklich sehr, sehr kalten, Birs gekühlt werden. Von den untereinander geteilten Gummibärchen gestärkt, gingen wir anschliessend die letzte Etappe den Biberpfad entlang, bis wir die Klosterkirche von Dornach erreichten.
Dort liessen sich alle zunächst erschöpft in die Bänke sinken, sangen dann aber doch kräftig bei den Liedern mit und teilten mit der Gruppe ihre Erkenntnisse, Eindrücke und Erfreuliches über diesen wirklich gelungenen Tag. Die Kinder wurden anschliessend mit Eisbechern im Gartenrestaurant für ihr Durchhaltevermögen belohnt, während sich die Eltern bei Kaffee, Panaché oder der wunderbar erfrischenden Klosterbowle erholten.
Fast schon widerwillig trennten wir uns dann am Bahnhof, wollte man die Gruppe doch nur ungern verlassen.
Dieser Tag war mit Sicherheit einer der besonders schönen Tage in der Vorbereitungszeit. Das sage ich als Mutter eines Kommunionkindes und als Teil des Leitungsteams. Es war ein grosses Miteinander, das Brücken von Mensch zu Mensch gebaut und die Brücke zwischen Mensch und Glauben gefestigt hat.

