Rückblick Zypernreise

8. – 22. November 2025

Mitten in den kalten Wintertagen gehen meine Gedanken gerne zurück in die Wärme und das Licht Zyperns im November. Wir waren als gemischte Gruppe von 29 Personen unterwegs. Mitglieder der Pfarrei Heiliggeist und OFFLine sowie Menschen aus den Räumen Zürich, Bern und Luzern, die als Freunde und Bekannte mitkamen. Zwei Wochen lang bekamen wir einen Einblick in die Kultur, Geschichte und Spiritualität Zyperns.

Prähistorische Siedlungen, prächtige griechische Mosaiken, mittelalterliche “Scheunendachkirchen” im Gebirge mit ihren leuchtenden Fresken und alte Kreuzritterfestungen liessen erahnen, wie viele Kulturen und Völker die Insel geprägt haben.

Die Mönche im lebendigen, gastfreundlichen Macheraskloster gaben uns Einblick in ihre tiefe Spiritualität und unsere Reiseleiterin liess uns teilhaben an der neueren Geschichte Zypern, die sie und ihre Familie stark geprägt haben. Die schmerzliche Situation einer geteilten Insel wurde auch an einem Checkpoint erfahrbar, als man uns wegen einer administrativen Nachlässigkeit nicht durchliess.

Viele leckere Mahlzeiten erfreuten unsere Gaumen – verbunden mit der Erkenntnis, dass es in Zypern keine “normalen” Portionen gibt. Oder wie unsere Reiseleiterin sagte: Beim Essen kennen wir den Begriff “klein” nicht.

Die Reise führte uns in die Städte Larnaka und Nikosia, wir übernachteten in einem Bergdorf, wanderten um den höchsten Gipfel Zyperns und verbrachten die letzten Tage am Meer bei sommerlichen Temperaturen und dem angenehm warmen Meer.

Immer dabei die allgegenwärtigen Strassenkatzen.

Wir hielten gelegentlich inne in Kapellen bei einem meditativen Text oder gemeinsam gesungenen Taizé-Liedern.

Regelmässig gestärkt durch einen aromatischen “Café Kypriako” und abends bei einem feinen Glas Wein genossen wir viele schöne Momente. Gekrönt war die Reise von einem feinen Abendessen im Städtchen Polis, grosszügig gesponsert von der Genossenschaft der Pfarrei Heiliggeist (GPH).

Nur der Temperaturschock am letzten Tag – Frühstück bei 26 °C auf der Hotelterrasse, Ankunft am späten Abend bei -6°C in Basel – war dann doch etwas hart.

Zypern wird nicht umsonst die Insel der Götter und Heiligen genannt. Es ist sicher eine zweite und dritte Reise wert. Ein grosses Danke an alle Beteiligten für zwei unvergessliche Wochen.

Katrin Schulze
Seelsorgerin Pfarrei Heiliggeist